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27 December 2007 @ 04:29 pm
Man kann alles komplizierter machen als es ist. Ob es nun um ein einfaches "Site of the Month" (monatlich wird eine Webseite per Voting gewählt) oder Homepagenavigationen sind.
Entweder die Begriffe sind unverständlich oder etwas vollkommen Gewöhnliches wird im Prinzip als Neuerung und als etwas Gigantisches dargestellt... oder es ist einfach unverständlich.
Bei kleineren Blogs ist es vielleicht noch erkennbar, dass man unter z.B. "Mayoress" den Webmaster versteht, allerdings ist auch das nicht immer einfach.
Eingebürgert hat sich auch das Englische. Im Prinzip verstehen die meisten Ausländer auch die meisten Webseiten, da diese im Graphikbereich sehr international betitelt sind. Oder funktioniert es noch ohne "Layouts", "Icons" und "Credits"?

An anderer Stelle stülpt man Gewöhnlichem ein neues Kleid über - vielleicht in der Hoffnung man würde sich auf das vermeintlich Neue stürzen.
Hier sollte man klar unterscheiden können, um sich genau durchlesen, worum es sich handelt, bevor man vor Begeisterung den Garaus macht. Ferner sollte man sich überlegen, ob die vermeintlich originelle Begriffswahl nicht doch den einen oder anderen Besucher abschreckt.
Kaum etwas ist nervtötender, als sich durch 10 Links zu klicken in der Hoffnung, irgendwann einmal den Button zum Verlinken zu finden.

Jedoch sollte sich jeder die Frage nach Individualität und Übersichtlichkeit selbst stellen.
 
 
16 December 2007 @ 04:51 am
Es mag nicht direkt etwas mit Grafiken zu tun haben, aber es ist scheinbar ein Thema, das immer wieder auftaucht oder auch eine simple Frage: Warum?
Warum sagen wir unsere Meinung und nehmen seitenlange Diskussionen in Kauf?
Warum machen wir das überhaupt?
Sind das Diskussionen oder Streitigkeiten?

Nun, einige vermuten scheinbar oder behaupten indirekt wir hätten keine Freunde, Aufmerksamkeitsdefizite, würden unseren Ego in andere Sphären erheben damit und zudem wären wir neidisch. So oder so ähnlich sehen die typischen Unterstellungen oder Vermutungen aus, die man hinterhergerufen bekommt, wenn man diskutiert. Nun gut, nicht in Foren, die verstanden haben, dass der Sinn von Foren in Diskussionen besteht, allerdings sieht das anders aus auf den einzelnen Websites und in deren jeweiligen Foren.

Ich komme jedoch zunächst zu den Vorwürfen.

"Ihr habt doch keine Freunde"
- Einerseits ist diese Unterstellung (Verleumdung?!) zu verneinen, andererseits möchte ich wissen, woher User XY wissen möchte, ob man Freunde hat oder nicht. Oder ob Freunde etwas damit zu tun haben, wenn man diskutiert. Ich schätze nicht.

"Ihr wollt doch nur auf euch aufmerksam machen"
Mal ehrlich. Wozu soll man sich die Mühe machen, zu diskutieren und somit eher ein negatives "Image" erschaffen, wenn man doch auch "Oh, ihr seid so geil, verdammt, ich sterbe, weil ihr so geil seid"-Posts produzieren könnte. Die findet schließlich jeder in Ordnung. Oder ist es die Überzeugung, dass es wunderbar ist, auf sich negativ aufmerksam zu machen?! Ich denke, das ist weitaus anstrengender.

"Ihr seid doch nur neidisch"
Nach einigen Jahren, einigen Websites und erträglichen, erworbenen Fähigkeit soll es der pure Neid sein, der aus uns herausspricht? Neidisch worauf? Nun, ich denke nicht, dass dies ein fundiertes Argument ist, es ist vielmehr die einfachste, stupide Lösung, die man sich überlegen kann: "Was? Der kritisiert? Kritik bedeutet doch Neid!" Böse gesagt: Ich bin sicher nicht neidisch auf Leute, die keinen fehlerfreien Satz herausbringen, wenn ich sie kritisiere.

"Es ist so kindisch, wenn man diskutiert."
Das denken einige. Es ist kindisch, Haare zu spalten, kindisch etwas zu hinterfragen, kindisch, ehrlich zu sein und vor allem kein Zeichen von Reife und Alter. Also müssten wir -um nicht kindisch zu sein- uns Dogmen unterwerfen, jeden belügen und haben einen großen Fehler begangen, als wir akzeptiert haben, dass die Erde doch rund ist. Oder etwa nicht?

"Das betrifft dich doch gar nicht."
Scheinbar denken viele, dass Dinge, die einen nicht direkt betreffen im Grunde nicht verfolgt werden sollten. Im übertragenen Sinne bedeutet es: Die dritte Welt soll verhungern und die Kinder von nebenan können auch verhungern." Eine traurige Mentalität, oder?

Das zu den Vorwürfen, die in solchen "Diskussionen" fallen. Und nein, Diskussion ist kein Synonym für Streit. Diskussion bedeutet, dass man sich im bestmöglichen Fall zu einem Thema mit fundierten Argumenten äußert und andere Argumente aufgreift und sachlich kommentiert. Eine Diskussion bedeutet nicht, dass man andere beschimpft, alles vollkommen unumstößlich festlegt, sondern es bedeutet, dass man auch hinterfragt und nachdenkt.
Kurzum: Beleidigungen und "bäh, so ist das eben" sind vollkommen Fehl am Platze.
Aber dazu gehört Sarkasmus und vielleicht auch manchmal ein bisschen Provokation (selbst unser Religionslehrer nutzt das als legitimes Mittel zum Zweck). Aber erst einmal sollte man nie davon ausgehen, dass man gehasst wird, denn meist geht es nicht um die Person, sondern um Vorgänge, Handlungen oder Ähnliches. Ich zum Beispiel denke nicht viel über die Person nach - denn sie ist unrelevant. Es geht nicht darum, Schaden anzurichten, sondern darum, nachzudenken.

Womit wir bei der Frage nach dem "Warum diskutieren?" wären.
Dazu kann ich sagen, dass das viele Gründe hat.
1. freie Meinungsäußerung - d.h. ehrlich Meinungen äußern, auch dann, wenn man nicht einverstanden ist - allerdings meist ohne Missionierungsgedanke
2. Hinterfragen der Selbstverständlichkeit - Nichts ist unumstößlich und man darf alles hinterfragen. Wer das nicht möchte, verrät im Grunde die Aufklärung.
3. Freude - Ja, es kann Spaß machen, sich über etwas auszutauschen, Meinungen zu erfahren etc. Zumindest, wenn man weder auf Schimpfwörter, noch auf penetrante Nichtversteher trifft.

Somit ist es im Grunde Idealismus, der dazu bewegt, das Wort zu erheben - auch in der Gefahr, dass zehn Leute antraben, um dir zu sagen, wie nervtötend und dumm du doch im Grunde bist. Wer diskutiert sollte einiges aushalten können. Und niemals zu unfairen Methoden oder Beleidigungen greifen. Zynismus und Sarkasmus dagegen sind legitim.

Zusammenfassend: Man sollte sich trauen, etwas zu sagen, auch wenn das womöglich nicht gern gesehen ist. Es ist besser, ehrlich und höflich zu sein, als heimlich alles in der Luft zu zerreißen.
Schließlich muss man sich nicht immer in der gesichtslosen Masse verschanzen in der Hoffnung, irgendwo einen Funken Licht zu erblicken...
 
 
05 December 2007 @ 07:58 pm
Diese Frage habe ich letztens in einem Askme gelesen und schwankte zwischen Lachen und aufrichtiger Verwunderung, welche Auswirkungen es haben kann, wenn man annehmbare Grafiken gestaltet. Doch hier geht es eigentlich nicht um Extrem-Fans, die nicht zu wissen scheinen, ob sie einen Hobby-Grafiker oder einen Rockstar vor sich haben, sondern um Grafiker, die die Auffassung vertreten, dass man gern ihr Autogramm haben wollen würden.
Zumindest scheint das so, wenn man liest "mit persönlicher Signatur von XYZ"...

Das mag nett oder auch albern sein, wenn man berühmt ist, aber ich rede nicht von bekannten Leuten, sondern von Leuten, die gerade Mal einer Handvoll Leuten etwas sagen.
Ist das Vermessenheit, Autogramme zu verteilen?
Oder ist es vollkommen akzeptabel und "normal", so etwas zu machen?

Nun, auch wenn ich ein paar Tausend mehr Hits hätte, könnte ich mir nicht vorstellen, Autogramme zu verteilen. Aber womöglich bin ich ja auch nur verblendet, wer weiß das schon.

Oder es ist lediglich der Spiegel von Leuten, die in Ohnmacht fallen, wenn sie neue Updates erblicken.
(Der Beweis, dass Tokio Hotel auch Einzug in die Designszene hat?!)
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04 December 2007 @ 08:53 pm
Es ist immer schwer, das Gesamtkonzept zu verstehen. Wie hier. Wir schauen uns um und sehen halbnackte Sängerinnen, die Titelseite der Bild, aufgetakelte Grundschülerinnen und hören Fäkalworte, Schimpfworte oder eine deutsche Sprache, in der nach drei Worten "Digga" folgt. Nun gut, letzteres ist vielleicht nicht sexuell, aber sonst wird die sexuelle Freiheit, wie auch Ausdruck angepriesen. Es gibt Pornorapper, die über ihren letzten Aufriss singen und die Leute, die meinen "sexueller - besser - erfolgreicher".
Damit möchte ich sagen, dass es teilweise sehr gefragt ist, zur eigenen sexuellen "Perversion" (muss nicht negativ sein) zu stehen und sie jedem vor die Nase zu halten.
Was hat das mit Graphics zu tun?
Einiges. Immerhin sind es die Graphics, die Zweideutigkeiten aufgedrückt bekommen und Deviantartuser, die sich beschweren über den Anstieg von Geschlechtsteil-Bildern.
Man möchte sich entblößen vor der Welt da draußen.

Doch ist das nur positiv? Ich möchte nicht sagen, ich sei konservativ, in keiner Weise und ich möchte auch nicht sagen, ich sei gehemmt, aber gibt es nicht irgendwo eine Grenze? Hat man nicht irgendwann genug von den Arschlöchern, Titten und Pornos?
Ist es wirklich erstrebenswert, über Klopapier zu philosophieren?

Ich denke nein. Ungeachtet der Toleranz unserer Zeit und der sexuellen Freiheit, die erstrebenswert ist - ich denke nicht, dass wir uns tagein tagaus damit zumüllen lassen müssen. Wahrhaftig nicht.

Freie Sexualität ist nicht länger modern und nicht länger alternativ. Es ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, die immer weiterstrebt, ohne zu wissen, wo das enden soll.
Niveaulosigkeit. Die in den Hintergrund drängt, was im Vordergrund stehen sollte: Qualität und freundlicher Umgang.

Denn ist es schön, ständig vor Augen geführt zu bekommen, wie aufgeklärt wir alle sind und wie witzig es doch ist, seine Besucher mit "Hey ihr Arschlöcher" zu begrüßen?
Oder müssen wir jegliche Gebote der Sprache über Bord werfen, um zu zeigen, dass wir noch aktuell und nicht vollkommen verkalkt sind? Müssen wir halbe Pornogeschichten schreiben, damit überhaupt noch jemand unsere Texte liest?

Vermutlich braucht man einen Mittelweg. Weder die verklemmte Vergangenheit, noch die Gegenwart, die von Selbsterniedrigung durchzogen ist.
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28 November 2007 @ 07:18 pm
Do you like icons? Hate the fact that you need to join the dozens of "exclusive" communities just to see them? Do you think crediting them is unnecessary? Would you like to have a one-stop "shop" for great icons of a wide interest without the "rules"? How about a community that showcases the best of the best, not just the kind that anyone can take from? Are communities excluding you because you have a taste for icons? IE: "I will not add anyone who belongs to so-and-so community" Do you still wish to see those icons in this community? If you said yes to all, then this is your community.

You'll need to require membership to see the icons. Unlike other communities, this one will not depend on people to contribute. Yes, I'll be doing the work but that's why you'll love me.

Anyone who starts drama in the comment section of the entries will be mocked or banned.

Remember, spiteful comments will be served as coal for santa's bag ;)


Es ist nicht so, dass ich etwas dagegen hätte, wenn zum Beispiel meine Icons genommen werden und niemand dafür einen Credit setzt. Meistens zählt sowas nicht, um das Icon als sein Eigen zu bezeichnen, sondern viel mehr um Werbung für den Ersteller und dessen Community oder Seite zu machen. Und ich denke, das kann man schon tun, ist doch kein Akt, eben irgendwo zu schreiben, man habe das Icon da und da her.
Ebenso gilt dies für Texturen, Brushes und allerlei anderes Zeug, was man so zum Grafiken Gestalten braucht, oder was man als normaler User benutzen kann.
Man kann doch nicht erwarten, dass Web- und Grafikdesigner sich Stunden vor den Computer setzen und dann viele daherkommen, Bilder, Stocks, Texturen, etc. zu benutzen, ohne a). zu fragen, ob man das darf (Bilder), b). die Regeln des Erstellers zu befolgen, c). einen Link in ein Layout, in ein Profil zu setzen bzw. d). so nett zu sein, einfach mal all das zu tun.
Aber scheinbar sind sich manche Leute nicht im Klaren, dass es irgendwann einmal ausreicht und es bald kaum noch jemanden geben könnte, der solche Sachen frei und ohne zu bezahlen, herausrückt.
Ich pers. warte schon darauf, dass die ersten Seiten sagen: Alle Sachen gibt's nur, wenn ihr euch anmeldet und ihr spendet / bezahlt !
Denn es ist doch so: Man macht sich die Mühe und bekommt selten Lob zurück. Da fragt man sich manchmal, warum man das überhaupt tut. Deshalb ist es auch mal schön, gesagt zu bekommen, dass man gut designen kann, dass die Sachen, die man gepostet hat / online stellt, auch gut aussehen oder gefallen. Die meisten können nur kritisieren, sehen nicht ein, zurückzulinken oder zu fragen.


Ein Zusatz, der hier noch erwähnt sei: (von killerclover)
"Hallo,
das seh ich alles ein und ich teile auch deine Meinung. Aber du solltest ebenfalls über die andere Seite schreiben. Iconersteller nehmen sich genauso Bilder von anderen und verwenden sie weiter, stellen sie aus, ja sie verändern sie sogar und bieten sie an. Ein Fotograf, der 3 Stunden oder mehr damit verbringt, Licht, Kamera, Makeup und Pose so einzustellen, dass er einen Menschen nahezu perfekt ablichten kann hätte auch Erwähnung verdient. Und wenn dieser Mensch mit seinen Fotos sein Geld verdient, dann sollte man erst recht nachfragen, ob man sie einfach so nehmen, verändern und selbst anbieten kann."
 
 
 
15 September 2007 @ 12:25 am
Ich könnte den folgenden Text sehr speziell fassen oder auch eher allgemein, ich denke ich entscheide mich -wie bisher eigentlich immer- für die zweite Version. Erstens deshalb, da ich nie Probleme mit der Person hatte, die der Grund für diesen Artikel ist, noch dass ich gerne jemanden persönlich ausschlachte.

Jedenfalls habe ich mir ungeachtet vom heutigen Tage diesen Satz, der hier auch die Überschrift darstellt (Ich bin ich) schön öfters durch den Kopf gehen lassen. Beispielsweise meine der Fakeaccounts eines Rocksängers in seinem Blogeintrag (fest dazu entschlossen, seine "Echtheit" zu bewahren): "Es ist wirklich schwer, ich zu sein." (freie Übersetzung)
Und ich denke, dass diese Person recht hat, wenn es auch keine echte Person war. Es ist schwer, jemand zu sein, denn in diesem speziellen Fall wird es immer viele geben, die die Echtheit bezweifeln. Zu Recht. Zu Recht?
In den meisten Fällen wohl schon, wenn es auch immer Leichtgläubige gibt, die auf Derartiges hereinfallen.

Doch so etwas betrifft nicht nur Prominente im Internet, sondern auch den mehr oder weniger gewöhnlichen User. In Chats ist es längst Alltag, zu flunkern bis hin zum Erfinden handfester Lügen und auch in Foren kommt es öfter vor, dass User Fakeaccounts anlegen, um die Gemeinde etwas aufzumischen.
Das, was ich jedoch heute erlebt habe und von dem ich auch nicht weiß, inwiefern es wahr ist, geht nicht nur von einem Fakeaccount, sondern von jahrelanger, falscher oder verschleierter Identität aus.

Die User sind zornig, fühlen sich belogen und betrogen und was bleibt sind ein Haufen Fragen wie beispielweise die Frage nach dem Motiv. Was bewegt jemanden dazu, die eigene Identität neu zu erfinden?
Man kann natürlich ablehnend und mit Hass reagieren, vielleicht sogar verständlicherweise, ich jedoch denke, dass es vielmehr auch interessant ist, nach den Gründen zu suchen, sofern es sie gibt - und davon gehe ich aus.

Obwohl wir bis zu einem gewissen Maße sicher alle mehr oder weniger eine anderes Abbild unserer Selbst im Internet erschaffen - Vieles wird übernommen, einiges verändert sich jedoch. So würde man sich mit manchen sicher niemals verstehen, würde man ihnen wirklich begegnen und womöglich auch umgekehrt.
Doch auf das Maß kommt es an. Wenn wir vertrauen und glauben, uns einer anderen Person recht sicher zu sein, sind wir später enttäuscht und wütend.

Viele "Fakes" entstehen sicher nur daraus, dass wir etwas Spaß haben möchten. Eine Freundin hat z.B. die Internetbekanntschaft ihrer Freundin erschaffen, um sie dann später darüber aufzuklären - daraus wurde nichts, da sich die Freundin in die imaginäre Identität verliebte und trotz aller Barrieren nicht aufgeben wollte.
Harmlosere Figuren beleidigen mit ihrem Doppelaccount andere User (freie Meinungsäußerung ungeachtet der Regeln und Normen) oder nutzen die Accounts, um ungestört (aber regelkonform) etwas sagen zu können. Es gibt unzählige Varianten.

Tatsache ist jedoch, dass Vertrauen im Internet nicht so einfach ist. Ich persönlich denke nicht, dass man sich nun fürchten oder besonders misstrauisch reagieren sollte, aber man sollte den Gedanken vielleicht im Hinterkopf behalten.

Nicht jeder ist die Person, die er scheint zu sein.
 
 
04 September 2007 @ 06:37 pm
Ich habe mich letztens in einem unbekannteren Forum angemeldet, das ich hier nicht nennen möchte, jedenfalls kam es so, dass ich nach 2 Tagen meine erste Verwarnung erhielt. Aufgrund dessen, dass ich mehr als eine Lieblingsband in meinem Profil notiert hatte.
Zitat: Bitte gebt nur eine Lieblingsband an, auch wenn ihr mehrere habt ;)
1. Dort steht "bitte", d.h. es handelt sich nicht um einen Befehl (zudem ist es unter Hinweise notiert)
2. Steht dort nicht, dass man für einen Verstoß sofort verwarnt wird (zudem wurde der Verwarnhack auch erst einen Tag nach meinem ersten Post eingerichtet, vorher stand dazu nichts im Forum):
Zitat: Du wirst Verwarnt, wenn ein Moderator (Admin, etc.) dich darauf hinweist das du gegen die Regeln verstoßt. Natürlich geben wir euch etwas Zeit um das zu ändern (zB bei Icon, Signatur etc.). Wenn irh allerdings andere beleidigst, oder sonst wie gegen Regeln verstoßt, werdet ihr sofort verwarnt. Wenn der Moderator nett ist, bekommst du danach sofort eine U2U mit der Begründung.
Dazu: Einen Tag nach dem Hinweis in einem Thread (obwohl es sich um einen Hinweis AUSSERHALB eines Threads handelt, schließlich ist es das Profil), wurde verwarnt. Ohne eine Reaktion abzuwarten - ob nun positiv oder negativ.
Abgesehen davon, dass es natürlich das Forum ins Chaos stürzen würde, wenn dort mehr als eine Band notiert sind... (was man auch in der Anmeldung hätte angeben können - aber nein, dazu reichte es scheinbar nicht).
Zudem muss ein Moderator hier "nett" sein, um etwas zu begründen, d.h. mein Moderator war wohl nicht nett bzw. bediente sich der Entscheidung, ob er es sein möchte. Ist das gut für ein Forum, dass "gegen das Chaos" antritt?!

Antwort an mich: "Du bist unfair und hast einen Thread eröffnet und das nicht privat geklärt"
Sicher steht dort: "Falls ihr keine U2U bekommen habt (was freiwillig von einem Teammitglied gemacht werden kann(!)), schreibt einem Teammitglied (am besten einem Admin) eine U2U.
In der Regel werdet ihr in einem Thread oder per U2U vorgewarnt."
Allerdings steht zwei Zeilen darunter: "Für Fragen bzgl. dieser Regelungen habt, steht euch das Team gerne zur Verfügung. Entweder per U2U oder eröffne einen Thread bei "Feedback" ;) "
D.h. die Regelung wird wieder aufgehoben und es steht dem User frei, Thread oder Nachricht zu verfassen. D.h. wiederum ich war nicht unfair, sondern habe mich lediglich der verfassten Regeln bedient, die zugegeben widersprüchlich sind. Wobei man sich natürlich auch fragen kann, welchen Schaden die Moderatoren von öffentlichen Threads nehmen - womöglich Angst vor Kritik außerhalb von geheimen Einzelfällen?!

Fakt bleibt jedoch, dass hier scheinbar stündliches Nachsehen aller Threads, sowie eine Toleranz von Willkür erwartet wird, die ich nicht bereit bin, herzugeben.

Und da ich fair bin, werde ich weder Board noch Namen nennen. Die Texte sind am entsprechenden Ort einseh- sowie beweisbar. Demnach verleumde ich niemanden und distanziere mich davon, so etwas unterstellt zu bekommen.
Die Interpretation steht mir dennoch frei und sie ist auch als solche gekennzeichnet.

Festzuhalten bleibt für mich, dass es heutzutage nicht mehr einfach ist in den meisten Foren - ich habe gegen Homophobics argumentiert, Polen, die sich selbst "Polacken" nennen, kritisiert (weil sie Beleidigungen tolerierten) und ich moderiere ein Verlagsforum mit.
Demnach nehme ich mir das Recht, so etwas auch beurteilen zu können.
 
 
22 August 2007 @ 01:56 am
Persönlich denke ich, dass es schön wäre, wenn dieser Spruch der Wahrheit entspräche. Tatsächlich ist es jedoch so, dass man oftmals auf Verständnis stößt, wenn man diese Form von Charakterzug im Graphikbereich an den Tag legt.
Beispielsweise werden Seiten Monate vorher groß angekündigt und die Leute gebeten, "ja, hier" zu schreien, um einen Blick auf das eventuelle Layout der großartigen Seite zu erhaschen. Ist das normal oder nur eine Form von "zu weit aus dem Fenster gelehnt"?
Andere suchen Wochen vorher ihre Affiliates zusammen, ohne dass diese überhaupt erahnen, was ihnen geboten wird. "Sicher was Gutes", denken sicher viele und ignorieren die mangelnde Information. Dagegen müssen andere lange suchen, bis sie jemand MIT Internetauftritt annimmt. Gehört das so?
Natürlich darf man jegliches Verhalten auch nicht im Ansatz kritisch betrachten - stattdessen wird man auf Schweigen verwiesen.

Dabei leben wir schon in einer Gesellschaft, die kaum etwas mehr hasst als Arroganz und Hochmut. So scheinbar nicht im Graphikgewerbe, denn hier darf jeder mit Namen tun und lassen, was er/sie möchte. Auf einen Kritiker kommen zwanzig begeisterte Fans und Unterstützer, während der Kritisierte dramatisch schildert, dass man ihn schließlich nicht persönlich kennen würde und somit auch nicht kritisieren darf.

Teilweise geht das soweit, dass rennomiertere und hart arbeitende Webseiten in den Kakao gestoßen werden aufgrund persönlicher Differenzen mit Teammitgliedern oder vermeintliche Verachtung für die Arbeit der anderen.
Die einen pflichten hier fröhlich bei und das Ergebnis ist nur noch mehr Erfolg, man ist schließlich bekannt und nach eigenem Ermessen ein "Genie".

Was möchte ich damit sagen?
Es kommt nicht nur auf das Können des Einzelnen an, es kommt in meinen Augen auch auf das Verhalten und die Toleranz gegenüber Leuten an, die (vermeintlich) nicht dieselben Standarts erreichen.
Allen Hits und Genies zum Trotz: Ein Funken Moral und Sympathie sollte zum Erfolg führen.
Keine überzogene Dramatik, Selbstliebe und Ignoranz.
 
 
17 August 2007 @ 08:16 pm
Wer kann sich nicht daran zurückerinnern, an seinen Anfang in der "Szene". Wie war er noch gleich? Schwer? Einfach? Viele neue Leute in dieser Szene haben noch nich viel Erfahrung und müssen sich selbst fördern - was anstrengend und ziemlich oft entmutigend ist, weil vieles nicht auf Anhieb klappt und der Ansprechspartner bei Fragen fehlt. Wendet man sich dann an Seiten, stößt man zumeißt auf Antworten, mit denen man nicht zufrieden ist. Und schickt man dann gar Bewerbungen aus, wird man gleich zurückgewiesen - wegen mangelndem Können.
Einerseits kann man diese Seiten verstehen: Sie wollen die Qualität ihrer Seiten halten und gerne schöne, professionelle und ansprechende Grafiken liefern - ein N00b** kann das zumeist nicht sofort aufweisen, da er nun einmal neu ist.
Lässt man ihm aber keine Chance, sich zu verbessern und "Praxiserfahrung" zu sammeln, wird er nur langsam besser.  Es gibt zwar Tutorials, aber von denen lernt man keine guten Anwendungen, sondern nur, wie gerade etwas funktioniert und man etwas macht. Und selbst wenn man gute findet, so sind diese doch relativ selten vertreten und meist in den englischsprachigen Indexen zu finden - Deutsche Tutorials sind da eher Mangelware.
Also, wie führt man neue Leute in Photoshop / in die Designwelt ein, ohne sie zu vernachlässigen und ohne sie zu verwirren oder abwimmeln zu müssen, weil man gerade keine Lust hat, sie zu betreuen?
Das ist eine Frage, die ich mir schon oft gestellt habe. Manche Leute brauchen Zeit, um sich mit Programmen bzw. Dingen bekannt zu machen und haben Schwierigkeiten, in die Materie einzusteigen und brauchen demnach länger als andere. Es gibt auch Leute, die sich alles selbst aneignen können und nur ab und an wieder auf einen bestimmten Pfad geschubst zu werden - oder jene, die durch Tutorials preschen wie eine Horde wildgewordener Stiere und dabei alles verstehen.

Eine Lösung des Problemes wären mehr und bessere Tutorials, die auch Neulingen die Materie beibringen, oder aber kleine Kurse, die angeboten werden.

Alles in Allem, sollte man Neuligen schon eine Chance geben. Andererseits sollten diese verstehen, wenn sie abgelehnt werden, dass in dieser "Szene" das Überleben der Seiten von Besuchern, Qualität und Quantität abhängt und man ein großes Auge darauf wirft und werfen muss.



**Bezeichnung für einen neuen und unerfahrenen Spieler, kann aber auch eine Beleidigung für Spieler sein, die nicht lernwillig sind oder für jemanden, der sich dumm beim Spielen anstellt und Anfängerfehler begeht. Hier soll es einfach heißen: Neuling.

 
 
27 July 2007 @ 01:40 am
Wenn man sich einen Namen macht und somit die Ehre hat, dass die meisten „aha“ rufen, wenn man sie benennt, ist man nicht nur das Ziel grenzenloser Bewunderung. Obwohl man davon ausgehen kann, dass es genug Leute gibt, die aus Blindheit oder wahrer Erkenntnis einen mit Lob überhäufen. Das steht jedem frei.

Diejenigen, die sich allerdings nicht in den Staub vor andere werfen, sind entweder Verbündete, Gegner oder Desinteressierte.

Es gibt eine Vielzahl von Bündnissen der aufgrund von Können, Charisma oder unverständlicher Gründe beliebten Leute. Das kommt daher, dass man z.B. eine gemeinsame Vergangenheit hat oder auch als Resultat schlichter Kommunikation.

Andere Webseiten sind eher isoliert.

Das sind Beispiele, aber viele Seiten führen auch Krieg miteinander, ob offen oder verborgen.

 

Denn wenn ich z.B. den Namen einer Person oder Webseite nenne, sagen sechs von zehn sicher: Die mag ich nicht, weil...

Das Internet ist ein Medium, das diese Gerüchte und Eindrücke schnell verbreitet, erst recht in einer übersichtlichen Gemeinschaft. Denn viele sind egozentrisch und auf Erfolg programmiert, wenn das auch ungern zugegeben wird. Stattdessen stellt man sich nett lächelnd ins Licht und spricht von Idealismus. Sicher gehört auch der dazu, sich in dieser „Szene“ zu etablieren, aber ein Großteil ist schlichte Sucht nach Erfolg und Selbstbestätigung. Im Prinzip ist das auch nichts Schlechtes, immerhin erweist man anderen einen in der Regel kostenlosen Dienst, dessen Bezahlung in eventueller Anerkennung verborgen ist.

 

Wie ich bereits im Erfolgs-Artikel erwähnt habe, wechseln sich die Machthaber alle paar Monate oder Jahre ab.

Und die meisten lauern darauf, selbst diesen Platz einzunehmen. Jeder möchte den Erfolg und das heißt oft auch, dass man den Machthabern Neid oder Wut entgegenbringt. Bzw. kann man sagen, dass kaum einer diese Leute groß unterstützt, wenn das auch augenscheinlich anders sein mag.

 

Ich glaube nach zwei Jahren könnte ich genug Geschichten erzählen, aber da das dann der Verleumdung gleichkäme, verzichte ich darauf.

Jedenfalls habe ich beobachtet, dass anfängliche Freunde plötzlich zu Feinden wurden und dass sich der Trend schnell zum Zielobjekt von Hass und Wut macht.

 

Manches ist berechtigt, anderes weniger. Tatsache ist jedoch, dass Intrigen gesponnen werden und jeder Fehler gnadenlos ausdiskutiert wird. Der Markt ist nichts für unvorsichtige Leute, wenn auch die Breite Masse der Bewunderer kaum ein Auge dafür zu haben scheinen. Sie loben nur ihren Fähigkeiten angemessen.

 

 

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